Cannabis-Sprechstunde

Cannabis als Medizin

Ab dem 1. März 2017 können Cannabisblüten und –extrakte mittels Betäubungsmittel-Rezept verordnet werden. 

Hinweise für positive Wirkungen gibt es bei

  • Chronischer Schmerzkrankheit
  • Spastik bei Multipler Sklerose
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen
  • Neurodermitis, Psoriasis, Akne, starkes Schwitzen
  • Arthritis, Colitis, Morbus Crohn
  • Depression, Angststörungen, Schlafstörungen, ADHS
  • Einfach anmelden:

    Melden Sie sich telefonisch zur Cannabis-Sprechstunde an und erfahren Sie mehr.
    0 23 24 - 396 - 72 842

Cannabis-Sprechstunde

Besprochen werden

  • Indikation
  • Vor- und Nachteile der Cannabisbehandlung
  • Welche Sorten von Cannabisblüten stehen zur Verfügung
  • Bei welcher Indikation ist welche Cannabissorte am sinnvollsten
  • Wie werden Cannabisblüten dosiert
  • Welche Einnahmearten sind möglich
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten
  • Wann sollte Cannabis nicht verordnet werden (Kontraindikation)
  • Kann eine Abhängigkeit entstehen

Nach dieser Information besteht die Möglichkeit, Cannabis zu Lasten der Krankenkassen unter folgenden Bedingungen zu verordnen:

  • Antrag an die betreffenden Krankenkasse mit ausführlicher Anamnese und Darstellung der Schmerzvorgeschichte
  • Auflistung der bisher eingenommenen Medikamente mit Wirkung und Nebenwirkung
  • Sichtung aller Unterlagen über bisherige Therapien

Die Krankenkasse muss dann innerhalb von 3-5 Wochen über den Antrag entscheiden

Rechtliche Grundlage

Laut Gesetz muss der verordnende Arzt zusätzlich an einer nicht interventionellen, ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dienenden Begleiterhebung teilnehmen. Ist der Arzt hierzu nicht bereit, ist eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse ausgeschlossen. Die Begleiterhebung ist für einen Zeitraum von 5 Jahren vorgesehen. Der Arzt muss für jeden einzelnen Patienten, der mit Cannabis behandelt wird, anonymisierte Daten zu Alter, Geschlecht, Diagnose, führen und aktuellen Behandlungen sowie den Verordnungsgrund für die Behandlung mit Cannabis inclusive Dosis, Wirksamkeit, Verträglichkeit und Lebensqualität an das BfArM ( Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) übermitteln.